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DatensatzNaturwissenschaft

Was sind Brainbows?

Sektor Naturwissenschaft Status GeprüftNachfrage 80/Jahr
ZusammenfassungBrainbow ist ein Verfahren aus der Hirnforschung, bei dem einzelne Nervenzellen in unterschiedlichen Farben leuchten.

Wie funktioniert das?

Den Zellen werden Gene für mehrere fluoreszierende Proteine eingebaut, die ursprünglich aus Quallen und Korallen stammen. Ein Zufallsmechanismus entscheidet in jeder einzelnen Zelle, welche davon aktiv werden und in welchem Verhältnis.

Daraus ergibt sich für jede Zelle eine eigene Mischfarbe, ähnlich wie beim Mischen von Druckfarben. Rund hundert unterscheidbare Töne sind möglich.

Wozu ist das gut?

Zum Verfolgen einzelner Nervenbahnen. Ein Nervengewebe ist so dicht gepackt, dass sich unter dem Mikroskop nicht sagen lässt, welcher Fortsatz zu welcher Zelle gehört. Sind die Nachbarn verschiedenfarbig, geht es.

Damit lassen sich Schaltpläne des Gehirns zeichnen, und genau daran arbeitet die Forschung seit Jahren.

Wer hat es entwickelt?

Die Arbeitsgruppen von Jeff Lichtman und Joshua Sanes in Harvard, veröffentlicht 2007 in Nature. Die Bilder aus dieser Arbeit gingen weit über die Fachwelt hinaus, weil sie schlicht schön sind.

Warum hängen die Bilder an Wänden?

Weil sie aussehen wie abstrakte Malerei und tatsächlich Messdaten sind. Ein Brainbow-Bild zeigt keine Interpretation, sondern das, was das Mikroskop aufgezeichnet hat.

Bei uns gibt es sie als Motiv.

Frachtraum
Brainbows

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Kurzprüfung

Und, gemerkt?

Woraus setzt sich das Wort Brainbow zusammen?

Zehn davon am Stück: Crew-Prüfung →

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